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Austrian Traditional Goods
AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Bedingungen, zu denen wir liefern: Vertragsschluss, Preise, Zahlung, Versand und Gewährleistung.

Allegemeinen Geschäftsbedingungen

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der
Austrosphere e.U.
Stephansplatz 8/20
1010 Wien
Österreich
E-Mail: info@austriantraditionalgoods.com

gelten für alle Verträge über die Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich dessen Waren im Fernabsatz abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen. Zwingende gesetzliche Bestimmungen bleiben unberührt.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Geschäft tätigt, das nicht zum Betrieb ihres Unternehmens gehört. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Aktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, Sparkassen, Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigungen (EWIV), Europäische Gesellschaften (SE) und Europäische Genossenschaften (SCE) sind Unternehmer kraft Rechtsform.

Für Lieferungen an Vertriebspartner (B2B) außerhalb der EU können ergänzende oder abweichende Regelungen in gesonderten Verträgen vereinbart werden.

2) Vertragsschluss

2.1 Die im Webshop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

2.2 Der Kunde kann das Angebot ausschließlich über das in den Webshop des Verkäufers integrierte Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons („zahlungspflichtig bestellen“ o.ä.) ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

Der Kunde erhält nach Eingang seiner Bestellung eine gesonderte, automatisierte Bestätigung über den Erhalt seiner Bestellung(en). Eine solche Bestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar.

2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von drei Werktagen annehmen,
• indem er dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (z.B. E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist, oder
• indem er den Kunden nach Abgabe seiner Bestellung zur Zahlung auffordert.

Liegt beides vor, kommt der Vertrag zum früheren Zeitpunkt zustande. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des dritten Werktages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der Verkäufer das Angebot des Kunden innerhalb obiger Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

2.4 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail) übermittelt. Weiters werden die Bestelldaten im Kundenkonto archiviert und können vom Kunden über dessen passwortgeschütztes Nutzerkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden.

2.5 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache und englische zur Verfügung.

2.6 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse richtig ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

3) Rücktrittsrecht

3.1 Verbrauchern mit Wohnsitz in der EU steht bei einem Vertragsabschluss im Fernabsatz grundsätzlich ein Rücktrittsrecht zu. Näheres entnehmen Sie bitte der Rücktrittsbelehrung des Verkäufers.

Ein Fernabsatzvertrag ist ein Vertrag zwischen dem Verkäufer und einem Verbraucher, der ohne gleichzeitige körperliche Anwesenheit des Verkäufers und des Verbrauchers geschlossen wird, wobei bis einschließlich des Zustandekommens des Vertrags ausschließlich Fernkommunikationsmittel (E-Mail, Internet) verwendet werden.

3.2 Für bestimmte Waren kann das Rücktrittsrecht gesetzlich ausgeschlossen sein; dies wird im Einzelfall in der Rücktrittsbelehrung und/oder Produktbeschreibung angegeben.

4) Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Sofern sich aus der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise in Euro, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten, aber nicht die Versandkosten. Durch die Eingabe der Empfängeradresse im Bestellprozess werden die anfallenden Versandkosten berechnet und dem Kunden vor Abschluss der Bestellung angezeigt.

4.2 Die vom Verkäufer akzeptierten Zahlungsmethoden sind:
• Kreditkarte (Visa, Mastercard),
• EPS (Online-Banking Österreich),
• PayPal

5) Eigentumsvorbehalt / Rechte

5.1 Gegenüber seinen Kunden, egal ob Verbraucher oder Unternehmer, behält sich der Verkäufer bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der zur Verfügung gestellten Ware vor.

5.2 Sämtliche Urheberrechte an Gestaltung, Bildern, Texten und sonstigen Inhalten der Website und des Webshops verbleiben beim jeweiligen Urheber. Eine Nutzung über den zur Vertragsabwicklung erforderlichen Umfang hinaus ist ohne ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet.

6) Liefer- und Versandbedingungen 

6.1 Der Verkäufer liefert seine Produkte an Endkunden ausschließlich in alle EU-Länder.

Lieferungen an Vertriebspartner (B2B) können nach individueller Vereinbarung auch in Länder außerhalb der EU (z.B. Japan, China, USA, Katar) erfolgen. Hierzu können separate vertragliche Regelungen getroffen werden, die von diesen AGB abweichen oder sie ergänzen.

6.2 Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferanschrift.

6.3 Als Transportdienstleister werden insbesondere Österreichische Post, DPD oder andere geeignete Paketdienste eingesetzt; die konkret eingesetzten Dienstleister können je nach Produkt, Herkunft des Produkts oder Bestimmungsland variieren. Zur Zahlung stehen Kreditkarte, EPS und Papyal zur Verfügung.

6.4 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr für den Verlust oder die Beschädigung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der oder dem sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Unternehmen ausgeliefert hat. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr erst auf den Verbraucher über, sobald die Ware an den Verbraucher oder an einen von diesem bestimmten, vom Beförderer verschiedenen Dritten abgeliefert wird. Hat aber der Verbraucher selbst den Beförderungsvertrag geschlossen, ohne dabei eine vom Unternehmer vorgeschlagene Auswahlmöglichkeit zu nützen, so geht die Gefahr bereits mit der Aushändigung der Ware an den Beförderer über.

6.5 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat (z.B. falsche Adressangabe, Nichterreichbarkeit trotz Benachrichtigung, Nichtabholung, Annahmeverweigerung), trägt der Kunde die dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten des Rückversands und einer etwaigen erneuten Zusendung. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Rücktrittsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Rücktrittsrechts durch den Kunden die in der Rücktrittsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung.

6.6 Erfolgt aufgrund höherer Gewalt (z.B. Pandemie, Streik, Unwetter, Katastrophen, Krieg etc.) eine Lieferverzögerung, so verlängert sich die Lieferfrist um die Dauer der dadurch bedingten Verzögerung. Daraus resultierende allfällige Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Bei Kunden, die Unternehmer sind, gilt das auch, wenn die Lieferverzögerung aus sonstigen bei den Zulieferern gelegenen Gründen eintritt. Das gesetzliche Recht des Kunden, unter Setzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten, bleibt unberührt.

7) Gewährleistung / Haftung

7.1 Es gelten die Vorschriften der gesetzlichen Gewährleistung.

Der Verkäufer haftet dafür, dass die Ware zusätzlich zu den vertraglich vereinbarten Eigenschaften die objektiv erforderlichen Eigenschaften hat. Dies gilt nicht, soweit der Verbraucher bei Vertragsabschluss der Abweichung eines bestimmten Merkmals von den objektiv erforderlichen Eigenschaften ausdrücklich und gesondert zustimmt, was er durch seine Bestellung tut, nachdem er von dieser Abweichung bei der Produktbeschreibung eigens in Kenntnis gesetzt wurde.

7.2 Handelt der Kunde als Unternehmer,
• begründet ein unwesentlicher Mangel grundsätzlich keine Gewährleistungsansprüche,
• hat der Verkäufer die Wahl der Art der Mängelbehebung,
• beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Gewährleistung eine Ersatzlieferung erfolgt.

7.3 Handelt der Kunde als Unternehmer im Sinne des Unternehmensgesetzbuches (UGB), trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gem. § 377 UGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.

7.4 Eine Haftung des Verkäufers ist für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, sofern es sich nicht um Personenschäden handelt und nicht um eine Verletzung wesentlicher Vertragspflichten handelt. Diese Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

7.5 Eine Haftung für die stetige Verfügbarkeit der Website, des Webshops und der dort angebotenen Waren wird nicht übernommen; vorübergehende Ausfälle, Wartungszeiten oder technische Störungen begründen keine Ansprüche des Kunden, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

8) Gerichtsstand / Anwendbares Recht 

8.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Republik Österreich unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Lieferungen an Verbraucher mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der EU gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

8.2 Im Verhältnis zu Unternehmern wird das sachlich zuständige Gericht am Firmensitz des Verkäufers (Wien) als ausschließlich zuständiges Gericht vereinbart.

8.3 Erfüllungsort ist der Sitz des Verkäufers.